Feierliches Adventskonzert

Am 17. Dezember fand unser Schulkonzert „Musik im Dezember“ bereits zum neunten Mal statt. Im voll besetzten, festlich dekorierten Foyer freuten sich über 280 Zuschauer über die schönen musikalischen Beiträge.

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Der Nikolaus war da!

Schon in den frühen Morgenstunden, bevor die ersten Kinder das Schulgelände betraten, war bei uns heimlich der Nikolaus unterwegs. Mit prall gefülltem Sack verteilte er Wecken, Mandarinen und Äpfel in allen Klassenräumen – eine wunderbare Überraschung für unsere Schülerinnen und Schüler.

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Fußbus startet pünktlich!

Heute starteten alle Fußbuslinien pünktlich und die Kinder liefen im Sternmarsch auf die Schule zu. Über 30 Kinder waren dabei und erhielten, wie versprochen, für die Teilnahme einen Gutschein. Viele Kinder warteten an den Haltestellen und erzählten, was sie schon so am ersten Adventswochenende erlebt hatten: Plätzchen backen, Türchen öffnen, Wichtel im Haus….

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Weihnachtsschmuck im Lidl

Auch in diesem Jahr durfte unsere Schule die Fenster des benachbarten Lidl weihnachtlich schmücken. Die Kinder der Kreativ-AG hatten bereits Wochen zuvor viele Ideen gesammelt und liebevoll Weihnachtsdekoration gebastelt. Rechtzeitig zum 1. Advent zogen dann ein großer bunter Weihnachtsbaum mit Geschenken, Schneemänner und Zuckerstangen in die Fenster ein. Als Überraschung überreichte der Markt den fleißigen Bastlern eine süße Kleinigkeit.

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Die große NEIN-Tonne – Theaterprojekt an Mechernicher Grundschule

In diesem Jahr fand an der Katholischen Grundschule Mechernich wieder das Projekt „Little Lion“ statt. Dieses Projekt ist seit langem Bestandteil des Schulprogramms und wurde in diesem Jahr durch Spenden von „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V.“ finanziert. Der Verein „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V.“ wurde von Menschen gegründet, die alle mehr tun wollen als nur reden. Das Ziel des Vereins ist, so viele Fälle von Kindesmissbrauch zu verhindern wie möglich. Im Namen aller Kinder danken wir dem Verein für die großzügige finanzielle Unterstützung. Mit „Die große Nein-Tonne“ wurden die Kinder der Klassen 1 und 2 für ihre Gefühle und Ängste sensibilisiert und sollen ihre Zu- und Abneigungen ernst nehmen. Ziel ist, in Zukunft laut und deutlich Nein! zu sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet.

In der Ankündigung der“ theaterpädagogischen werkstatt“ Osnabrück, die das Theaterstück gleich viermal präsentierte, heißt es dazu:

Gefühle zeigen macht stark

Manchmal zeigen Kinder ihre Nein-Gefühle, aber Erwachsene gehen über sie hinweg. Weil sie gestresst sind. Oder weil sie aus ihrer Verantwortung heraus denken, dass sie es besser wissen. Dabei sind die Nein-Gefühle der Kinder wirklich wichtige Signale, die Aufmerksamkeit brauchen. Mit dem Theaterprogramm Die große Nein-Tonne nehmen wir die Zu- und Abneigungen der Kinder ernst. Wir ermutigen sie, ihrer Selbstwahrnehmung zu vertrauen und ihre Nein-Gefühle zu verteidigen. Zu wissen, dass sie ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung haben, ist für Kinder ein wichtiger Selbstschutz.

Eine Geschichte von Selbst- und Fremdbestimmung

Zwei Kinder gehen zusammen auf Gefühlsentdeckungstour: Sie denken an Situationen, die schöne Gefühle machen und an andere, die sich gar nicht gut anfühlen. Alles, was Nein-Gefühle macht, lassen sie mit einem tollen Spruch in einer großen Tonne verschwinden. Sie erzählen sich von Erlebnissen, die sie richtig sauer machen. Zum Beispiel neulich: Da wollte Papa einfach bestimmen, dass die Suppe nicht zu heiß ist, um gegessen zu werden. Die Kinder sind sich einig: Nur weil du erwachsen bist, kannst du nicht wissen, was ich zu warm oder zu kalt, zu leicht oder zu schwer, zu langweilig oder zu gruselig finde. Und was ist mit Zähneputzen? Obwohl die beiden das wirklich nicht mögen, sehen sie ein: Manche Regeln machen Sinn. Sie geben Sicherheit und Orientierung im Alltag – und landen deshalb nicht in der Tonne.

Mit gutem Beispiel voran!

„Tonne, Tonne, Deckel auf, ich hab ein Nein-Gefühl im Bauch. Das will ich nicht! Das muss nicht sein! Drum werf ich’s rein mit Nein! Nein! Nein!“ Manchmal hilft ein kleiner Zauberspruch, um an die eigene Kraft zu glauben. Unsere Akteur*innen sprechen ihn deshalb immer dann auf der Bühne, wenn sie negative Erlebnisse in der Tonne verschwinden lassen. Mit Fantasie, kindgerechter Sprache und einem schönen Mitsinglied machen wir den Kindern Mut fürs Neinsagen und geben ihnen eine große Portion Selbstvertrauen mit. Indem wir von alltäglichen Situationen erzählen und sie in einfachen Bildern sichtbar machen, fällt es unserem jungen Publikum leicht, Gefühle wieder zu erkennen. Die Kinder aus der Geschichte werden zu Vorbildern und inspirieren dazu, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Von klein auf selbst entscheiden

Will ich das? Oder nicht? Was sagt mein Bauch? Es ist uns wichtig, dass Kinder lernen, ihre Empfindungen wahrzunehmen, zu verstehen und zu verteidigen. Sie sollen wissen, dass sie das Recht haben, Nein zu sagen, wenn ihre Grenzen nicht respektiert werden. Und dass sie sich Hilfe holen können, wenn ihr Nein nicht akzeptiert wird. Warum manche Regeln zwar nicht schön, für das Zusammenleben aber wichtig sind – auch das vermitteln wir durch unser Spiel.

Mit dem Projekt wurden über 200 Kinder der Mechernicher Grundschule für dieses Thema sensibilisiert. Um sich einen Einblick in den Inhalt des Projektes zu verschaffen, fand die Aufführung vorab auch für Eltern statt. Dabei wurde den Eltern das Präventivprojekt genauer vorgestellt. Dann bestand Gelegenheit zur Diskussion. Für die Eltern war es wichtig, dass sie die Inhalte der Vorführungen kennenlernten. So konnten sie zu Hause Fragen der Kinder einordnen und wesentlich besser reagieren.