Das Handwerk

Liebe Kinder, liebe Eltern, Omas, Opas und die ganze "Vogelschar"!

Was ist ein Steinmetz ?

Was macht der Schreiner?

Wie wird aus Mehl Brot gemacht?

Die Antworten könnt ihr hier lesen und auch tatsächlich erleben. Schaut also regelmäßig unter "Termine". Dort erfahrt ihr, wann, wie und wo der nächste Info-Tag stattfindet.

In einem Lied, das wir alle seit unseren Kindergartentagen kennen heißt es: Wer will die fleißigen Handwerker sehn, der muss... hier weiter lesen.

Wie sah das denn damals mit Handwerkern bei Kaiser und Königen, Grafen und Herzögen mit den Handwerkern aus? Zur Geschichte des Handwerks haben wir einige Informationen zusammengetragen.

Wenn man sich in die Zeitmaschine setzt und etwa 1000 Jahre zurückfährt, dann landet man im frühen Mittelalter. Ganz wenige Menschen waren keine Bauern. Dazu gehörten die Adligen, Ritter, Mönche und Priester sowie ganz wenige Handwerker.

Es gab nur wenige Berufe, die durch Handwerker verrichtet wurden. Hierzu zählten der Schmied und der Müller, die bei ihren Berufen eine umfangreiche Ausrüstung benötigten. Auch Mönche, die ja zu den ganz wenigen Menschen gehörten, die damals lesen und schreiben konnten, taten sich zum Beispiel im Kunsthandwerk oder der Glasherstellung hervor. Das Bauhandwerk mit seinen Steinmetzen und Maurern waren zu dieser Zeit ebenfalls technisch weit fortgeschritten.

Mit unserer Zeitmaschine fahren wir etwa 300 Jahre weiter in unsere Richtung. Da erleben wir, wie rund um Burgen, Klöster und Kirchen und an besonderen Handelskreuzungen Städte entstanden. Wir sind im Hochmittelalter gelandet.

Immer mehr handwerklich begabte Menschen zogen in die Städte. Dort bekamen sie Aufträge von denjenigen, die nicht so geschickt waren oder halt etwas anderes herstellten oder keinen handwerklichen Beruf ausübten. Und wo es Aufträge gab, konnte eine Familie ganz gut leben.
Die hohe Nachfrage nach Produkten änderte das Arbeitsverhalten von Auftragsarbeit hin zur ständigen Produktion. Die hergestellten Waren wurden dann auf den regelmäßig stattfindenden Märkten verkauft oder in den bei den Werkstätten befindlichen Läden zum Verkauf ausgestellt.

Die verschiedenen Handwerksberufe schlossen sich bald zu Zünften zusammen.

In ländlichen Gegenden gab es lange Zeit wandernde Handwerker.